Gesundheitstipp der Woche

Montag, 20. Februar 2012 - 00:19 Uhr
Vitamin C – Das Multivitamin im Winter

Vitamin C - auch Ascorbinsäure genannt - hat vielfältige Funktionen im Körper. Als eines von drei Lebewesen können wir Menschen Vitamin C im Körper nicht selbst herstellen (=Fledermaus, Affe, Mensch). Vitamin C wirkt einerseits blutverdünnend (neben Vitamin E und Beta – Carotin), es erhöht die Leistungsfähigkeit, unterstützt das Immunsystem bei Erkältungskrankheiten, ist ein starkes Antioxidans (hilft gegen Umweltgifte, Einflüsse von außen, aber auch Alterungsprozesse), schützt die Blut¬gefäße, somit das Herz, fördert die Blutbildung.
Gleichzeitig benötigt der Körper Vitamin C um überhaupt den Mineralstoff Eisen aufnehmen zu können, daher ist es wichtig bei Eisenpräparaten diese mit 1 Glas Zitronen-, oder Orangensaft einzunehmen. Auch bei einer Krebstherapie wird Vitamin C in hohen Dosen eingesetzt. Gleichzeitig stärkt und vernetzt es das Bindegewebe und glättet die Haut. Vitamin C ist, da wasserlöslich, in allen Zellen enthalten und schützt daher vor Zellschäden.

Vitamin C ist aber nicht nur ein Erkältungsbekämpfer sondern auch ein Fettver¬bren¬ner. Der Körper benötigt es, um den Wirkstoff Carnitin zu bilden, der das Fett zu den Fettverbrennungsöfen des Körpers einschleust, wo es in Energie umgewandelt wird.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass dicke Menschen häufig einen Vitamin C-Mangel aufgrund ihrer Lebens- und Ernährungsweise aufweisen, gleichzeitig braucht bei übergewichtigen Personen jede weitere Zelle mehr auch mehr Vitamin C - ein Teufelskreis. Nun kann der Körper dann nicht mehr genügend Noradrenalin (ist für den Abzug von Fettzellen zur Energiegewinnung zuständig) produzieren.
1g Ascorbinsäure pro Tag unterstützt beim Abnehmen, am besten sollte die Vitamin¬aufnahme aber auf natürliche Weise durch Obst und Gemüse erfolgen, da künstliche Vitamine vom Körper schwerer verarbeitet werden können.

Vitamin C ist in Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Äpfeln, Paprika, Salaten, in Acerola Kirschen (gehört zu den Vitamin C reichsten Früchten), aber vor allem grünem Ge¬müse wie Brokkoli, Spinat usw. enthalten. Aufgrund des Chlorophylls hat es zu¬sätzlich den Vorteil, dass es hoch basisch ist, was Obst mit Ausnahme der Grapefruit nicht ist.
Ca. 100 mg pro Tag ist der normale Vitamin C-Bedarf (=3 Kiwis oder 1 Paprika), meist ist dieser aber höher, aufgrund verschiedener Umweltfaktoren, den soge¬nannten Vitamin C-Räubern, das sind Nikotin, Kaffee, schwarzer Tee, Stress, weißer Zucker und Weißmehl¬produkte.
Auch Erkältungen, Krankheiten, Medikamenteneinnahme (Blutverdünnungsmittel, Schmerzmittel, „Pille“, Antidepressiva, Cortison, speziell Aspirin) können bei zu oftmaliger Anwendung neben zu starker Blutverdünnung, Magenproblemen und erhöhtem Risiko von Asthma zu einer starken Ausleitung von Vitamin C führen.

Ein Mangel zeigt sich durch Muskelschwäche, Müdigkeit, Störungen beim Cholesterin¬abbau, verringerte Eisenaufnahme (Anämie), Zahnfleischprobleme, Paradontitis, Immunschwäche, geringere Produktion von stressabhängigen Hormonen wie Noradrenalin, sowie gestörte Synthese von Serotonin und gestörte Produktion des Schilddrüsenhormons Thyroxins.

- © 4-balance Handels GmbH, A-4810 Gmunden –

Ältere Beiträge

Anmelden